ConfigurationHub

Precision in every record

Die Werkstatt für Regeltabellen in der Versicherung. Tarife, Leistungsausschlüsse, Erstattungsregeln: Fachbereiche pflegen sie selbst, jede Änderung läuft in einem eigenen, revisionssicheren Vorgang und kommt geprüft auf Entwicklung, Integration und Produktion.

Worum es geht

Regeltabellen gehören in die Hand des Fachbereichs

In jedem Bestands- und Leistungssystem stecken Hunderte Regeltabellen. Gepflegt werden sie oft per SQL-Skript, per Excel-Liste im Postfach oder über ein Ticket an die Entwicklung. Wer wann was geändert hat, weiß hinterher niemand genau.

Der ConfigurationHub liest das Datenmodell direkt aus Ihrer Datenbank und macht daraus einen Editor, der historisierte Stände mit Wirksamkeitstermin (WIT), Inventare aus dem Data Dictionary und Primärschlüssel versteht. Jede Änderung hat einen Vorgang, einen Bearbeiter und einen Freigabezeitpunkt.

Vorgangs-DiffTabellen-Editor

ConfigurationHub allein

Pflege und Freigabe der Tabelleninhalte. Ein Prozess in Ihrem Haus liest die freigegebenen Stände über eine Schnittstelle aus und bringt sie selbst in die Zielsysteme.

Vorgangs-DiffTabellen-EditorÜberstellungen

Mit ConfigurationDeploy

Zusätzlich die Überstellung in Ihre Datenbanken: erst testweise auf die Entwicklung, dann Stufe für Stufe bis in die Produktion. Mit Rücknahme, Sammel-Überstellung und Erkennung von Strukturänderungen.

Tabellen-Editor

Ändern wie in einer Tabelle, nachvollziehbar wie in einer Buchhaltung

Klicken, tippen, mit Tab und Pfeiltasten weiter. Alles, was der laufende Vorgang ändert, ist farbig markiert, in der Tabelle und links in der Tabellenliste.

NEU2027-04-01 · ZAHN2 · 7,60
GEÄNDERT1900-01-01 · STAT · 17,5
GELÖSCHT2022-01-01 · KOMPAKT1 · 31,90
  • Datum per Schnelleingabe: 0126 ergibt den 01.01.2026, bei Ende-Daten den Monatsletzten.
  • Offene, freie und geschlossene Inventare als Auswahllisten, geprüft beim Speichern.
  • Suche über alle Tabellen, auch nach Spalte: tarif_id:AMB wit:2026 90

Vorgangs-Diff

Jede Änderung mit ihrer Vorgeschichte

Zu jedem Vorgang zeigt der Diff, was er in welcher Tabelle getan hat, so wie es zum Zeitpunkt der Freigabe aussah, auch wenn sich das Modell seither geändert hat.

  • Schieberegler für die Historie davor und die Folgevorgänge danach.
  • Ein Tooltip nennt den Vorgang, aus dem die letzte Änderung einer Zeile stammt.
  • Freigegebene Vorgänge bleiben unveränderlich. Korrekturen laufen über einen neuen Vorgang.

Arbeiten mit einer externen Tabellenkalkulation

Die Beitragsanpassung kommt aus der Tabellenkalkulation? Dann bleibt sie in der Tabellenkalkulation.

Große Datenmengen bearbeiten Sie in einer eingebetteten Tabellenkalkulation mit Formeln, Kopieren und Einfügen, ohne die Anwendung zu verlassen. Wahlweise für die ganze Tabelle oder nur für ausgewählte Zeilen.

  • Import von CSV mit Abgleich der Spalten und klaren Hinweisen.
  • Export der ausgewählten Tabelle als CSV.
  • Was zurückkommt, durchläuft dieselben Prüfungen wie jede Eingabe im Editor.

Überstellungen · ConfigurationDeploy

Von der Entwicklung bis in die Produktion, Stufe für Stufe

Jeder freigegebene Vorgang zeigt, auf welchen Umgebungen er schon liegt und wohin er als Nächstes darf. Vor der Überstellung sehen Sie die SQL-Anweisungen, die ausgeführt werden.

  • Test-Überstellung schwebender Vorgänge auf die Entwicklung, beliebig oft wiederholbar.
  • Rücknahme einer Überstellung, solange nichts darauf aufbaut.
  • Sammel-Überstellung, auch automatisch, wenn Vorgänge aufeinander aufbauen.
  • Erkennt neue Modellversionen und Änderungen, die an der Anwendung vorbei per SQL gemacht wurden.

Der Weg einer Änderung

Vom ersten Klick bis in die Produktion

Ein Vorgang durchläuft immer dieselben Stationen. Auf jeder ist klar, wer ihn bearbeitet und wo er gerade steht.

  1. Hub · in Arbeit

    Vorgang beginnen

    Name vergeben oder einfach losschreiben, der Vorgang startet dann von selbst. Betroffene Zeilen sind für andere gesperrt.

  2. Hub · auf Schwebe

    Speichern oder pausieren

    Auf Schwebe gelegte Vorgänge bleiben im Änderungs-Log und als gelber Punkt sichtbar, damit nichts liegen bleibt.

  3. Deploy · Test

    Testen

    Test-Überstellung auf die Entwicklungsumgebung, prüfen in der Fachanwendung, nachbessern, erneut überstellen.

  4. Hub · abgeschlossen

    Freigeben

    Ab jetzt ist der Vorgang unveränderlich. Eine vorherige Test-Überstellung gilt als erledigt.

  5. Deploy · Staging

    Überstellen

    Weiter auf Integration und Produktion, einzeln oder gesammelt.

Betrieb

Passt in Ihre Landschaft

Datenbanken

DB2 und PostgreSQL

Strukturen und Inventare liest die Administration direkt aus Schema und Data Dictionary der ersten Umgebung.

Anmeldung

Single Sign-On

Über Keycloak, angebunden an Ihr Windows-Login oder Ihren bestehenden Realm. Kein zusätzliches Passwort.

Berechtigungen

Je Komponente

Lesen und Schreiben getrennt für Bestand, Leistung, In-/Exkasso. Administration als eigene Rolle.

Arbeitsplatz

Nur ein Browser

Chrome und Edge ab 126, Firefox ab 128, Safari ab 18. Hell oder dunkel, ganz nach Vorliebe.

Sprachen

DE · EN · FR · IT · ES

Oberfläche und Handbuch folgen der Spracheinstellung des Browsers.

Betriebsort

Bei Ihnen oder extern

Der Server läuft in Ihrem Rechenzentrum oder bei einem Dienstleister Ihrer Wahl.

Sehen Sie es an Ihren eigenen Tabellen

Wir zeigen Ihnen den ConfigurationHub in einer Vorführung und sprechen darüber, wie er an Ihr Datenmodell und Ihre Umgebungen angebunden wird.